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	<title>Im Fokus Archive - VHE</title>
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	<description>Verein Hamburger Exporteure e. V.  -- Verband für die Export- und internationalen Handelsinteressen Hamburger Außenhandelshäuser</description>
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		<title>Engpässe im zweiten Halbjahr möglich</title>
		<link>https://vhe.info/im-fokus/engpaesse-im-zweiten-halbjahr-moeglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 12:08:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://vhe.info/im-fokus/engpaesse-im-zweiten-halbjahr-moeglich/">Engpässe im zweiten Halbjahr möglich</a> erschien zuerst auf <a href="https://vhe.info">VHE</a>.</p>
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</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-mc1yva45-70b6b66278848993646ae70a06c40804 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Die Auswirkungen der Krise im Nahen Osten und der Sperrung der Straße von Hormus belasten den Groß- und Außenhandel zunehmend. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) unter rund 200 überwiegend mittelständischen Unternehmen der Branche. Die Befragung wurde zwischen dem 27. April und dem 4. Mai durchgeführt und gilt damit als repräsentativ für die Wirtschaftsstufe.<br />
Besonders deutlich zeigen sich die Folgen bei den Logistik- und Energiekosten. Nahezu alle befragten Unternehmen (90 Prozent) berichten von steigenden Transportkosten. Anders als vielfach erwartet, betreffen die Belastungen inzwischen nicht mehr nur die Seeschifffahrt, sondern insbesondere den Straßengüterverkehr. Gleichzeitig klagen 77 Prozent der Unternehmen über deutlich höhere Energiepreise.<br />
Am stärksten betroffen sind Transportdienstleistungen (64 Prozent), gefolgt von Energieprodukten (45 Prozent) sowie Chemieerzeugnissen. Vor allem bei Energie- und Chemieprodukten führen eingeschränkte Verfügbarkeiten zunehmend zu Problemen. Insbesondere petrochemische Erzeugnisse fehlen, da Produktionsprozesse in Asien infolge unterbrochener Öllieferungen beeinträchtigt werden. Die Auswirkungen reichen inzwischen bis in zahlreiche Industrien hinein – etwa in die Verpackungswirtschaft, in der bestimmte Folien und Kunststoffe zeitweise nicht mehr produziert werden können.<br />
Trotz der angespannten Lage ist die Versorgungslage derzeit noch stabil. Rund 85 Prozent der Unternehmen bewerten ihre Lagerbestände als „gut gefüllt“ oder „ausreichend“. Gleichzeitig reagieren viele Unternehmen bereits mit umfangreichen Gegenmaßnahmen. Fast die Hälfte der Befragten baut zusätzliche Lagerbestände auf, um Lieferausfälle zu vermeiden. Ein Drittel versucht, Lieferketten durch stärkere Diversifizierung widerstandsfähiger zu machen. Dennoch berichtet bereits ein Viertel der Unternehmen von Produktionsausfällen.<br />
Die steigenden Kosten entlang der Lieferkette werden inzwischen breit weitergegeben. Sowohl Fracht- als auch Energiekosten schlagen sich zunehmend in den Preisen für Unternehmen und Endverbraucher nieder. Die Mehrheit der Großhändler gibt die höheren Belastungen derzeit noch an ihre Kunden weiter. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass diese Entwicklung die Nachfrage zunehmend belastet.<br />
Für die kommenden Monate rechnen die Unternehmen mit einer weiteren Verschärfung der Situation. 92 Prozent erwarten weiter steigende Einkaufs- und Beschaffungskosten, 68 Prozent gehen von zunehmender Preisvolatilität aus. Rund 60 Prozent der Befragten rechnen damit, dass steigende Preise und schwaches Wachstum zu sinkender Nachfrage und ausbleibenden Aufträgen führen werden.<br />
Besonders problematisch ist die Entwicklung für mittelständische Unternehmen. Der Aufbau zusätzlicher Lagerbestände bindet erhebliche finanzielle Mittel und verschärft die ohnehin angespannte Liquiditätslage vieler Betriebe. Bereits 40 Prozent der Unternehmen erwarten negative Auswirkungen auf ihre Finanzierungssituation. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen stoßen nach mehreren Jahren wirtschaftlicher Stagnation zunehmend an ihre Belastungsgrenzen.<br />
Vor diesem Hintergrund fordert der BGA ein entschlossenes politisches Handeln. Aus Sicht des Verbandes muss die Bundesregierung ihre diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Konflikts und zur Sicherung internationaler Handelsrouten intensivieren. Gleichzeitig fordert der Verband strukturelle Entlastungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland.<br />
Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die hohen Energie- und Standortkosten. Der BGA spricht sich für eine nachhaltige Senkung der Energiesteuern auf ein wettbewerbsfähiges europäisches Niveau aus. Kurzfristige Einzelmaßnahmen reichten nicht aus, um die Belastungen dauerhaft abzufedern. Darüber hinaus fordert der Verband umfassende Bürokratieentlastungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie die Abschaffung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes.<br />
Der BGA warnt zudem davor, die aktuellen Entwicklungen als kurzfristigen Kriseneffekt zu betrachten. Die Störungen im Welthandel, beschädigte Produktionskapazitäten sowie dauerhaft hohe Energiepreise könnten die globalen Lieferketten noch lange belasten. Die Krise entwickle sich zunehmend zu einem strukturellen Risiko für Handel, Industrie und Verbraucher – mit spürbaren Folgen für Wachstum, Inflation und Wettbewerbsfähigkeit.</p>
</div></section></p></div><div  class='flex_column av-uzoy-db2cc55ed4a4dcf6e78af3c944983d7e av_one_full  avia-builder-el-4  el_after_av_one_full  avia-builder-el-last  first flex_column_div  column-top-margin'     ><style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-mc1z15ry-5a30775a80b82fe28eb13d69b9caf20d">
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		<title>EU-Kommission legt Entwurf für europaweite „EU Inc.“ vor – neues Gesellschaftsrecht geplant</title>
		<link>https://vhe.info/im-fokus/eu-kommission-legt-entwurf-fuer-europaweite-eu-inc-vor-neues-gesellschaftsrecht-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 10:17:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://vhe.info/im-fokus/eu-kommission-legt-entwurf-fuer-europaweite-eu-inc-vor-neues-gesellschaftsrecht-geplant/">EU-Kommission legt Entwurf für europaweite „EU Inc.“ vor – neues Gesellschaftsrecht geplant</a> erschien zuerst auf <a href="https://vhe.info">VHE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id='av_section_2'  class='avia-section av-mc1yzihx-47adff72574384f56a606cc283601dfa main_color avia-section-large avia-no-border-styling  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  avia-bg-style-scroll container_wrap fullsize'  ><div class='container av-section-cont-open' ><main  role="main" itemprop="mainContentOfPage" itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/Blog"  class='template-page content  av-content-full alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-38'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
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</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-mc1yva45-70b6b66278848993646ae70a06c40804 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Die Europäische Kommission hat am <strong>18. März 2026</strong> einen Verordnungsentwurf zur Einführung einer <strong>einheitlichen europäischen Gesellschaftsform („EU Inc.“) </strong>veröffentlicht. Ziel ist die Schaffung eines optionalen „<strong>28. Regimes</strong>“ neben den bestehenden nationalen Gesellschaftsrechtsordnungen, das insbesondere das Wachstum von Unternehmen im Binnenmarkt erleichtern soll.</p>
<p>Die EU Inc. soll als Kapitalgesellschaft <strong>mit beschränkter Haftung</strong> ausgestaltet werden und vollständig <strong>digital</strong> gegründet werden können. Eine Gründung wäre über ein einheitliches <strong>EU-Onlineformular</strong> innerhalb von 48 Stunden möglich, <strong>ohne Mindeststammkapital</strong>. <strong>Standardisierte Satzungen </strong>sowie<strong> eine zentrale Datenübermittlung</strong> („Once only“-Prinzip) sollen Verwaltungsaufwand deutlich reduzieren und Behördenprozesse automatisieren.</p>
<p>Ein zentrales Ziel des Entwurfs ist die <strong>erleichterte Expansion innerhalb der EU</strong>: Zweigniederlassungen sollen europaweit über ein einheitliches Onlineverfahren, innerhalb von 48 Stunden und mit maximal 100 Euro Gebühren eingetragen werden können. Nationale Zusatzanforderungen wie notarielle Beurkundungen oder Übersetzungspflichten sollen entfallen.</p>
<p>Rechtlich kombiniert die EU Inc. einheitlich geregeltes europäisches Gesellschaftsrecht (u. a. Gründung, Struktur, Kapital) mit der Anwendung nationalen Rechts in Bereichen wie Arbeits-, Steuer- und Sozialversicherungsrecht. Im <strong>Insolvenzrecht</strong> ist zusätzlich ein spezielles, EU-weites vereinfachtes Abwicklungsverfahren vorgesehen, das insbesondere für Start-ups konzipiert ist.</p>
<p>Die Kommission strebt eine Einigung im Gesetzgebungsverfahren bis <strong>Ende 2026 </strong>an. Erste Gründungen könnten bereits <strong>2027</strong> möglich sein. Obwohl die Rechtsform insbesondere auf <strong>Start-ups</strong> ausgerichtet ist, soll sie grundsätzlich allen Unternehmen im Binnenmarkt offenstehen.</p>
<p>Weiterführende Informationen: <a href="https://www.gtai.de/de/trade/eu/recht/eu-inc-1986154?etcc_cmp=newsletter-recht&amp;etcc_med=gtai-newsletter&amp;et_cmp_seg4=04_25">Vorschlag für EU-weites Gesellschaftsrecht</a></p>
</div></section></p></div><div  class='flex_column av-uzoy-db2cc55ed4a4dcf6e78af3c944983d7e av_one_full  avia-builder-el-4  el_after_av_one_full  avia-builder-el-last  first flex_column_div  column-top-margin'     ><style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-mc1z15ry-5a30775a80b82fe28eb13d69b9caf20d">
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		<item>
		<title>USA: EU-Institutionen einigen sich auf Umsetzung des „Turnberry Abkommens“</title>
		<link>https://vhe.info/im-fokus/usa-eu-institutionen-einigen-sich-auf-umsetzung-des-turnberry-abkommens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 07:20:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://vhe.info/im-fokus/usa-eu-institutionen-einigen-sich-auf-umsetzung-des-turnberry-abkommens/">USA: EU-Institutionen einigen sich auf Umsetzung des „Turnberry Abkommens“</a> erschien zuerst auf <a href="https://vhe.info">VHE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id='av_section_3'  class='avia-section av-mc1yzihx-47adff72574384f56a606cc283601dfa main_color avia-section-large avia-no-border-styling  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  avia-bg-style-scroll container_wrap fullsize'  ><div class='container av-section-cont-open' ><main  role="main" itemprop="mainContentOfPage" itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/Blog"  class='template-page content  av-content-full alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-38'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
<div  class='flex_column av-zyea-328471fb8c8b79a4bc438a1845347a4c av_one_full  avia-builder-el-1  el_before_av_one_full  avia-builder-el-first  first flex_column_div  '     ><p><section  class='av_textblock_section av-mc1yxgab-c06b0ce78f8ddf8d623c259234e12957 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><span style="font-size: 24pt;"><strong>USA: EU-Institutionen einigen sich auf Umsetzung des „Turnberry Abkommens“</strong></span></p>
</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-mc1yva45-70b6b66278848993646ae70a06c40804 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Am 19. Mai einigten sich das Europaparlament, der Rat und die Kommission auf die legislative Umsetzung des „Turnberry Abkommens“, das im Juli 2025 zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump vereinbart wurde. Mit der Einigung im Trilog knüpft die EU die Anwendung des Abkommens jedoch an strenge Schutz- und Überprüfungsklauseln. Die vereinbarten Sunrise-, Suspension- und Sunset-Klauseln sollen sicherstellen, dass Zollvorteile für die USA nur gelten, solange Washington seine Verpflichtungen einhält und keine zusätzlichen Strafzölle verhängt. Die EU-Kommission rechnet damit, dass das Abkommen in den nächsten Wochen offiziell von Parlament und Rat bestätigt werden und dann zügig in Kraft treten kann.</p>
<p>Besonders relevant ist die Einigung der EU-Institutionen für den aktuellen US-Übergangszollsatz von 10 %, den Trump nach dem Urteil des US-Supreme-Court im Februar 2026 als temporären Ersatzzoll eingeführt hatte. Dieser Zusatzzollsatz gilt offiziell nur für 150 Tage und läuft nach aktuellem Stand am 24. Juli 2026 aus. Spätestens bis dahin müsste die US-Administration entweder eine neue rechtliche Grundlage für Zölle schaffen oder einen neuen Zollsatz beschließen. Für die EU ist der Übergangszollsatz von 10 % teils problematisch, da dieser additiv zum Meistbegünstigungszollsatz ist und einige europäische Produkte nun auf einen Zollsatz von mehr als 15 % kommen.</p>
<p>Der politische Druck aus Washington hatte sich zuletzt deutlich verschärft. Präsident Trump forderte, dass die EU ihre Verpflichtungen aus dem Turnberry-Abkommen bis spätestens 4. Juli 2026 vollständig umsetzt. Andernfalls drohten „deutlich höhere“ Zölle, insbesondere auf europäische Autos und Nutzfahrzeuge. Trump hatte zuletzt konkret mit einer Erhöhung der US-Autozölle auf bis zu 25 % gedroht und wirft der EU vor, ihre Zusagen nicht ausreichend schnell umzusetzen.</p>
</div></section></p></div><div  class='flex_column av-uzoy-db2cc55ed4a4dcf6e78af3c944983d7e av_one_full  avia-builder-el-4  el_after_av_one_full  avia-builder-el-last  first flex_column_div  column-top-margin'     ><style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-mc1z15ry-5a30775a80b82fe28eb13d69b9caf20d">
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</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://vhe.info/im-fokus/usa-eu-institutionen-einigen-sich-auf-umsetzung-des-turnberry-abkommens/">USA: EU-Institutionen einigen sich auf Umsetzung des „Turnberry Abkommens“</a> erschien zuerst auf <a href="https://vhe.info">VHE</a>.</p>
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